Öffnet eine externe Seite Link zur Startseite

Bundesamt für Naturschutz

Methoden und Leitfäden

Hier finden Sie fundierte Informationen zu ausführlichen Methodenbeschreibungen und Leitfäden für Felderhebungen. Diese Liste befindet sich im Aufbau und wird kontinuierlich erweitert.

In Form von Verweisen auf Webseiten sowie auf digitale und analoge Dokumente stellen wir hier exemplarisch Informationen zu Beschreibungen methodischer Konzepte sowie zu praktischen Leitfäden zur Verfügung, die den Erfasserinnen und Erfassern eindeutige Anleitungen geben, wie Erhebungen im Feld durchgeführt werden sollen.

Vogelmonitoring

Das Vogelmonitoring in Deutschland ist umfangreich bei NABiV Band 119 beschrieben.

Weiterführende Informationen

Sudfeldt, C., Dröschmeister, R., Wahl, J., Berlin, K., Gottschalk, T., Grüneberg, C., Mitschke, A., Trautmann, S. (2012) : Vogelmonitoring in Deutschland. Programme und Anwendungen - in "Naturschutz und Biologische Vielfalt 119", 257 S. 

Monitoring häufiger Brutvögel

Im Monitoring häufiger Brutvögel erfassen zumeist ehrenamtliche Kartiererinnen und Kartierer auf den bundesweit repräsentativen Stichprobenflächen jährlich an vier Terminen häufige Brutvogelarten entlang eines Transektes.

Weiterführende Informationen

Zum Monitoring häufiger Brutvögel 

Monitoring seltener Brutvögel

Mit dem Monitoring seltener Brutvögel werden Daten zu allen in Deutschland brütenden Vogelarten erfasst, deren Bestandsentwicklungen nicht über das Monitoring häufiger Brutvögel erfasst werden. Die Methoden in den einzelnen Modulen werden zurzeit umgestellt und stärker auf die Beteiligung von Ehrenamtlichen zugeschnitten.

Weiterführende Informationen

Zum Monitoring seltener Brutvögel 

Wasservogelzählung

Die Wasservogelzählung ist Teil des Monitorings rastender Wasservögel. Zu festgelegten Terminen werden an Gewässern die Bestände rastende Wasservögel erfasst. 

Weiterführende Informationen:

Zum Webauftritt der Wasservogelzählung 

Die Erfassungen im Rahmen der Wasservogelzählungen finden in den an die natürlichen und administrativen Gegebenheiten angepassten Zählgebieten statt – hier rastende Kanadagänse (Branta canadensis).
Die Erfassungen im Rahmen der Wasservogelzählungen finden an die natürlichen und administrativen Gegebenheiten angepassten Zählgebieten statt – hier rastende Kanadagänse (Branta canadensis).

Monitoring von Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert (HNV) - High Nature Value Farmland

Im HNV-Farmland-Monitoring erfassen geschulte Kartiererinnen und Kartierer regelmäßig Landschaftselemente, wertgebende Pflanzenarten und Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert. Das Konzept und die Methoden sind im BfN-Skriptenband 476 erläutert.

Weiterführende Informationen

Hünig, C. & Benzler, A. (2017): Das Monitoring der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert in Deutschland. - BfN-Skripten 476, 40 S. (In der gedruckten Form erhält der Band zusätzliche Tabellen, die in der digitalen Form aufgrund mangelnder Barrierefreiheit nicht dargestellt werden können.)

FFH-Monitoring

Im Rahmen des FFH-Monitorings werden Daten zu durch die FFH-Richtlinie geschützten Arten und Lebensraumtypen erhoben. Das FFH Monitoring dient darüber hinaus zur Erfüllung europäischer Berichtspflichten gemäß der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie.

Der konzeptuelle Aufbau des FFH-Monitorings ist im BfN-Skriptenband 278 beschrieben. Empfehlungen für das methodische Vorgehen bei der Erhebung der Daten im FFH-Monitoring und die Bewertung einzelner Merkmale für die Arten und für die Lebensrautypen sind in den BfN-Skriptenbänden 480 und 481 dargelegt.

Weiterführende Informationen

Sachteleben, J. und Behrens M. (2010): Konzept zum Monitoring des Erhaltungszustandes von Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie in Deutschland - BfN-Skripten 278: 183 S. 

Bundesamt für Naturschutz (BfN) und Bund-Länder-Arbeitskreis (BLAK) FFH-Monitoring und Berichtspflicht (2017): Bewertungsschemata für die Bewertung des Erhaltungsgrades von Arten und Lebensraumtypen als Grundlage für ein bundesweites FFH-Monitoring. Teil I: Arten nach Anhang II und IV der FFH-Richtlinie (mit Ausnahme der marinen Säugetiere). 2. Überarbeitung, - BfN-Skripten 480 : 374 S. 

Bundesamt für Naturschutz (BfN) und Bund-Länder-Arbeitskreis (BLAK) FFH-Monitoring und Berichtspflicht (2017): Bewertungsschemata für die Bewertung des Erhaltungsgrades von Arten und Lebensraumtypen als Grundlage für ein bundesweites FFH-Monitoring. Teil II: Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie(mit Ausnahme der marinen und Küstenlebensräume) 2. Überarbeitung, - BfN-Skripten 481 : 243 S. 

Die Bewertungsschemata für Meeres- und Küstenlebensraumtypen nach FFH Richtlinie werden bisher getrennt geführt und können auf dem Webauftritt des Bundesamtes für Naturschutz abgerufen werden.

Bundesweites Insektenmonitoring

Der einheitliche Methodenleitfaden „Insektenmonitoring“ enthält Überlegungen zum methodischen Gesamtkonzept des bundesweiten Insektenmonitorings. Neben der allgemeinen Zielsetzung werden dort auch empfohlene Methoden für die ersten Erhebungen im Feld beschrieben.

Weiterführende Informationen

Bundesamt für Naturschutz: Einheitlicher Methodenleitfaden „Insektenmonitoring“

Fliegende Libelle – Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) im Flug
Südliche Mosaikjungfer (Aeshna affinis) im Flug

Tagfaltermonitoring Deutschland

Im Tagfaltermonitoring erfassen ehrenamtliche Erfasserinnen und Erfasser Tagfalter entlang von frei wählbaren Transekten. Empfehlungen zur Auswahl dieser Transekte sowie ausführliche Methoden finden Sie auf dem Webauftritt des Tagfaltermonitorings Deutschland. Das Monitoring wird mittlerweile in vielen Staaten weltweit nach einheitlicher Methodik durchgeführt.

Weiterführende Informationen

Zur Methodik des Tagfalter-Monitorings

Schmetterling – Mittlerer Perlmuttfalter (Fabriciana sp.) sitzt auf einer Weg-Distel
Mittlerer Perlmuttfalter (Fabriciana sp.) auf einer Kratz-Distel (Cirsium sp.)
Zurück nach oben