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Bundesamt für Naturschutz

Ziele

Das Nationale Monitoringzentrums zur Biodiversität (NMZB) möchte Monitoringakteure vernetzen, mit ihnen das bundesweite Biodiversitätsmonitoring weiterentwickeln, die Monitoringpraxis und
-forschung zusammenbringen, Methoden weiterentwickeln sowie Informationen über die Aktivitäten zum Biodiversitätsmonitoring bereitstellen.

Ziele NMZB

Im Folgenden stellen wir Ihnen die Ziele des NMZB vor.

Zusammenarbeit und Wissenstransfer fördern

Beteiligte aus Bund, Ländern, Wissenschaft und Forschung, Fachgesellschaften, Verbänden und dem Ehrenamt, die sich mit dem Thema Biodiversitätsmonitoring befassen, arbeiten zusammen, werden vernetzt und unterstützt. Auf nationaler Ebene fördert dies den Wissenstransfer und Dialog zwischen den Beteiligten aus Wissenschaft und Praxis aber auch anderen Akteuren, um das Monitoring weiterzuentwickeln.

Das regelmäßig stattfindende Forum „Anwendung und Forschung im Dialog“ ist ein weiteres wichtiges Instrument, um übergreifend aktuelle Fragen zum Biodiversitätsmonitoring zu diskutieren und Wissen auszutauschen.

Eine intensive Zusammenarbeit mit Forschungsinstitutionen und Förderorganisationen wird angestrebt, um die Monitoringforschung zu unterstützen.

Um einen Austausch mit europäischen und internationalen Aktivitäten zu gewährleisten, werden diese vom Monitoringzentrum fachlich begleitet.

Ausbau des bundesweiten Biodiversitätsmonitorings

Durch die intensive Kooperation der Beteiligten wird das übergreifende Biodiversitätsmonitoring weiterentwickelt und für zukünftige Herausforderungen aufgestellt.

Dazu soll das NMZB in Zusammenarbeit mit allen Akteuren ein übergreifendes Gesamtkonzept für ein bundesweites Biodiversitätsmonitoring unter Berücksichtigung der Anforderungen der europäischen und internationalen Biodiversitätsberichterstattung entwickeln. Dieses Konzept soll auf bestehenden bundesweiten Monitoringprogrammen aufbauen und vorhandene Lücken identifizieren und schließen.

Angestrebt wird, dass sich sämtliche bundesweite Monitoringprogramme ergänzen, wo möglich systematisch aufeinander abgestimmt sind und Synergien genutzt werden, um ein modular aufgebautes und effizientes bundesweites Biodiversitätsmonitoring zu schaffen.

Die enge Zusammenarbeit von Bundesländern, Fachverbänden und dem Ehrenamt befördert die Umsetzung weiterer bundesweiter Monitoringprogramme in die Praxis. Diese Programme erfassen langfristig die Biodiversität und die sie beeinflussenden Umweltfaktoren in terrestrischen, limnischen und marinen Lebensräumen.

Weiterentwicklung von Erfassungs- und Auswertungsmethoden

In Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis werden Erfassungsmethoden weiterentwickelt und neue Methoden erforscht und erprobt. Auch die benötigten statistischen Auswertungsmethoden von Biodiversitäts- und Umweltdaten werden weiterentwickelt. Das Monitoringzentrum berät bei der Anwendung neuer Technologien und unterstützt deren Erprobung und Integration in das Biodiversitätsmonitoring.

Bereitstellen von Daten und Informationen

Über die Informations- und Vernetzungsplattform werden zentral umfassende und aktuelle Informationen über die Aktivitäten zum Biodiversitätsmonitoring allen Interessierten bereitgestellt. Dazu gehören sowohl Übersichten zu aktuellen Programmen und Projekten sowie deren Ansprechpersonen, die verschiedenen Akteursgruppen, Berichte und Auswertungen.

Das Monitoringzentrum unterstützt und befördert den Prozess, den Zugang zu vorhandenen Daten und Informationen zur biologischen Vielfalt in Deutschland sowie zu relevanten Einfluss- bzw. Umweltfaktoren zu verbessern. Fundierte wissenschaftliche Analysen zu den Ursachen von Biodiversitätsveränderungen und die Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Biodiversität werden damit erleichtert und ihre Aussagekraft verbessert. Das Monitoringzentrum ermittelt den Bedarf an Methodenstandards und Definitionen und unterstützt deren Entwicklung. Vorhandene Fachinformationen, wie beispielsweise Kartieranleitungen und Erfassungsstandards, sowie relevante wissenschaftliche Veröffentlichungen werden leichter zugänglich gemacht.

Kenntnisse verbessern

Umfassendes Expertenwissen über Arten, Lebensräume und ökologische Funktionen ist wichtige Grundlage für Forschungsarbeiten und praktische Aktivitäten im Monitoring. Daher soll die universitäre und außeruniversitäre Ausbildung, die Arbeit naturkundlicher Museen sowie die Qualifizierung des Ehrenamtes in diesem Bereich unterstützt werden. Bestimmungsmaterialien, Referenzlisten, Fachliteratur und weitere Materialen werden leichter zugänglich gemacht. Eine bessere Vernetzung der Universitäten, Museen, Sammlungen, Forschungseinrichtungen, Behörden und der Monitoringpraxis soll aufgebaut werden.

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