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Bundesamt für Naturschutz

Gremien – Gemeinsam handeln

Das Fundament für die bundesweite Arbeit des Nationalen Monitoringzentrums zur Biodiversität (NMZB) wird durch das Steuerungsgremium und das fachlich breit aufgestellte Grundsatz-Fachgremium gelegt.

Die Gremien im Überblick

Durch seine übergreifende Expertise, sowie vielfältige Denk- und Handlungsweisen gestaltet das NMZB das bundesweite Biodiversitätsmonitoring zielgerichtet aus. Zudem ist der notwendige Rückhalt in den verschiedenen Landes- und Bundesministerien bzw. Fachkreisen durch deren breite Beteiligung in den NMZB-Gremien gesichert. Neben dem Steuerungsgremium und dem Grundsatz-Fachgremium gibt es themen- und anlassbezogene Fachgremien. 

Die Organisation, Begleitung und Unterstützung der vielfältigen Gremienarbeit erfolgt über die Zentrale des NMZB.

Steuerungsgremium

Im Steuerungsgremium wird der übergreifende politisch-strategische Rahmen für die Aktivitäten des Monitoringzentrums gesetzt. Das Steuerungsgremium berät und entscheidet über grundsätzliche Fragen zum Monitoringzentrum, die strategische, organisatorische oder fachpolitische Belange betreffen. Zudem benennt es die Fachleute für das Grundsatz-Fachgremium.

Die Arbeit des Steuerungsgremiums

Zusammensetzung, Rahmen und Aktivitäten:

Das Steuerungsgremium ist ressortübergreifend angelegt, d.h. es setzt sich zusammen aus Beauftragten der beteiligten Ministerien. Dazu gehören das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF). Angesichts der Bedeutung der Bundesländer für die Durchführung der vielfältigen Monitoringaktivitäten sind diese ebenfalls mit mehreren Beteiligten vertreten.

Die breite Beteiligung der Ministerien im Steuerungsgremium zeigt das klare Mandat für das NMZB, gemeinsam Lösungen für ein bundesweites Biodiversitätsmonitoring als große, gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu finden. Daher werden die Entscheidungen im Konsens getroffen. Über das Steuerungsgremium können gezielt relevante und auch strittige Fragestellungen eingebracht werden.

Folgende Steuerungsgremien fanden statt bzw. sind geplant:

  1. Sitzung Steuerungsgremium (18.05.2021, online): Schwerpunkte der Diskussion waren die Besetzung des Grundsatz-Fachgremiums (GFG) und die Priorisierung der Aufgaben für das NMZB.
  2. Sitzung Steuerungsgremium (5.10.2021, online)

Grundsatz-Fachgremium

Das Grundsatz-Fachgremium legt die fachlichen Aufgaben des NMZB fest und setzt die Schwerpunkte bei der Umsetzung. Hier werden grundsätzliche fachliche Fragen gemeinsam diskutiert und entschieden oder Empfehlungen formuliert. 

Zu diesen Themen gehören:

  • die Weiterentwicklung des bundesweiten Biodiversitätsmonitorings,
  • die Einrichtung und Themenstellung der Fachgremien und
  • die Unterbreitung von thematischen Vorschlägen zur Ausrichtung der Foren „Anwendung und Forschung im Dialog“.

Auf Basis der Diskussionsergebnisse empfiehlt und priorisiert das Grundsatz-Fachgremium konkrete Arbeitsaufträge für das Monitoringzentrum.

Die Arbeit des Grundsatz-Fachgremiums

Zusammensetzung, Rahmen und Aktivitäten:

Im Grundsatz-Fachgremium sind Fachleute folgender Einrichtungen vertreten:

  • die Bundesfachbehörden aus den Arbeitsbereichen der Ministerien BMUV, BMEL, BMBF, BMF, BMVg und BMDV,
  • der von den Bundesressorts beauftragten Fachinstitutionen oder Projektträger,
  • Forschungseinrichtungen,
  • der Landesfachbehörden sowie
  • der Fachverbände (Ehrenamt)

 

Das Grundsatz-Fachgremium bündelt somit die breite fachliche Expertise. Basierend auf den gemeinsamen Diskussionen und Entscheidungen trägt das Grundsatz-Fachgremium somit zur weiteren fachlichen Ausrichtung des Biodiversitätsmonitorings und des NMZB bei.

Folgende Grundsatz-Fachgremien (GFG) fanden statt bzw. sind geplant:

  1. GFG (29.06.2021, online)
  2. GFG (25.10.2021, online)

Weitere Fachgremien

Die Fachgremien arbeiten themenspezifisch. Sie werden nach Bedarf eingerichtet und können zeitlich befristet sein.  Die Fachgremien diskutieren die Themen fachlich und beraten das Monitoringzentrum zu spezifischen Fragestellungen.

Die Zentrale des Monitoringzentrums unterstützt und organisiert die Fachgremien. Das Grundsatz-Fachgremium entscheidet, welche Fachgremien eingerichtet werden und welche Expertise für diese jeweils benötigt wird. Vorschläge für die Besetzung der Fachgremien machen das Grundsatzfachgremium und die Zentrale.

Die Arbeit der Fachgremien

Zusammensetzung, Rahmen und Aktivitäten:

Die Fachleute der Fachgremien kommen aus folgenden Bereichen:

  • nachgeordnete Bundesfachbehörden,
  • der von den beteiligten Ministerien beauftragten Fachinstitutionen oder Projektträger,
  • Forschungseinrichtungen,
  • Landesfachbehörden sowie aus Fachverbänden,
  • naturkundlichen Museen und Sammlungen,
  • Verbänden, sowie weitere Einrichtungen und Akteursgruppen mit entsprechender Fachexpertise und -kunde.

 

Die Fachgremien sind aus Fachleuten unterschiedlicher Akteursgruppen und Fachdisziplinen zusammengesetzt. Somit wird sichergestellt, dass verschiedene Perspektiven und aktuellste Fachinformationen zu konkreten Fragestellungen frühzeitig gemeinsam eingefangen und gebündelt werden. Die Erkenntnisse von engagierten Fachkundigen, wie aus dem Citizen Science Bereich finden hier Anwendung.

Folgende Fachgremien fanden statt bzw. sind geplant. Die Einrichtung weiterer Fachgremien wird diskutiert.

  • Fachgremium "Monitoring der Bodenbiodiversität und seiner Funktionen": 1. Sitzung 28.09.2021, online
  • Fachgremium "Verfügbarkeit von Daten zu Einflussgrößen“: 1. Sitzung 29.10.2021, online
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