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Bundesamt für Naturschutz

Portal

Das Monitoringzentrum entwickelt derzeit ein Informations- und Vernetzungsportal zum bundesweiten Biodiversitätsmonitoring. In diesem Portal werden Monitoringdaten aus verschiedenen Quellen gebündelt und Fachinformationen sowie Vernetzungstools bereitstellt.

weiterführender Inhalt

Umfrage Portalentwicklung

Jetzt teilnehmen bis 29.02.

Das Monitoringzentrum konzipiert derzeit ein Informations- und Vernetzungsportal zur Biodiversität in Deutschland. Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und gestalten Sie die Zukunft des Portals mit.

Hintergrund und Ziele

Die Einheit des Wissens

"Wir ertrinken in Information und dürsten nach Einsicht. Die Welt der Zukunft wird von Synthetisierern beherrscht werden, von Menschen, die in der Lage sind, sich die richtige Information zur richtigen Zeit und mit den richtigen Mitteln zu beschaffen, sie kritisch zu überdenken und dann einsichtige Entscheidungen zu treffen." Wilson, E. O. (1998): Die Einheit des Wissens. In Übersetzung von Yvonne Badal.

Der Bedarf an ein webbasiertes Informations- und Vernetzungsportal zum Biodiversitätsmonitoring wurde bereits im Grobkonzept für das Monitoringzentrum formuliert. Als ein zentrales Element unterstützt das Portal zukünftig die Aktivitäten und Ziele des Monitoringzentrums und der Monitoringgemeinschaft.

Ziel- und Handlungsrahmen: Grobkonzept Monitoringzentrum

Das Bundeskabinett verabschiedete das Konzept am 27. Januar 2021.

Das Portal soll vorhandene, über verschiedene Institutionen verstreute biodiversitätsrelevante Daten und Fachinformationen, sowie weitere Plattformen und Webdienste zentral zusammenführen. In dem Informations- und Vernetzungsportal wird über bereits laufende, sowie geplante Monitoringprogramme berichtet werden. Um die Qualität und Verfügbarkeit von Daten zu verbessern, müssen Standards, Definitionen und Schnittstellen gemeinsam mit den Beteiligten im Monitoring weiterentwickelt und vereinheitlicht werden. Dafür soll das Portal als unterstützendes Instrument dienen. Ebenso ist geplant, hier Werkzeuge, wie Erfassungs- und Analysemethoden bereitzustellen. Mithilfe des Portals sollen aktuelle datenbasierte Informationen über den Zustand und die Entwicklung der Biodiversität schneller verfügbar sein.

All dies trägt dazu bei, Lücken im Monitoring zu identifizieren und zu schließen und effektivere Maßnahmen zum Schutz der Biologischen Vielfalt abzuleiten.

Zielgruppe

Das Informations- und Vernetzungsportal wird sich gleichermaßen an Politik und Behörden, Fachgesellschaften, Verbände und Ehrenamt, aber auch Planungsbüros, Wissenschaft und Forschung, Aktive in Citizen Science-Projekten und an die interessierte Öffentlichkeit richten. Für eine erfolgreiche bundesweite Zusammenarbeit ist es wichtig, dass die Akteurinnen und Akteure bestmöglich Ihr Wissen austauschen können. So können vorhandene Synergiepotentiale genutzt werden.

Eckpunkte

Das Eckpunktepapier zum Informations- und Vernetzungsportal gibt den Ziel- und Handlungsrahmen für die Gestaltung des Portals vor.

Eckpunktepapier Informations- und Vernetzungsplattform

Das Eckpunktepapier beschreibt die Schwerpunkte und das Vorgehen für die Entwicklung eines digitalen Informations- und Vernetzungsportals des nationalen Biodiversitätsmonitorings.

Eckpunkte zusammengefasst

Eckpunkte für die inhaltliche Ausgestaltung des Informations- und Vernetzungsportals sind:

  • Informationen zu aktuellen Monitoringaktivitäten sind auf der Plattform verfügbar, sowie Fachinformationen, wie Methodenstandards, Kartieranleitungen, Berichte und wissenschaftliche Veröffentlichungen.
  • Alle relevanten und verfügbaren (Meta-)Daten und Informationen zum bundesweiten Biodiversitätsmonitoring werden über die Plattform auffindbar und zugänglich.
  • Biodiversitäts- und Monitoringdaten sind über verschiedene Anwendungen filter- und abrufbar und werden in Form von Karten und Grafiken veranschaulicht.
  • Zielgruppengerecht aufbereitete Informationen zu ausgewählten Themen des Biodiversitätsmonitorings werden bereitgestellt, beispielsweise in Form von Artikeln, Videos und Infografiken.

  • Das Portal dient dem Austausch zwischen den verschiedenen Beteiligten des Biodiversitätsmonitorings.
  • Es werden bedarfsgerechte Werkzeuge und Formate bereitgestellt, die die Beteiligten im Biodiversitätsmonitoring unterstützen.
Spinnennetz mit Spinne in der Mitte als Symbol für das Vernetzungsportal
Spinnennetz als Symbol für das Vernetzungsportal

Zeitplan

In der ersten Phase wird die inhaltliche Konzeption für das Informations- und Vernetzungsportal erstellt. Die Anforderungen an das Portal und beispielhafte Anwendungsfälle (use cases) werden im Jahr 2023 durch eine umfassende Umfrage unter Beteiligten des Biodiversitätsmonitorings zu den Bedarfen und Inhalten eines Informations- und Vernetzungsportals ermittelt. Seit September 2023 begleitet die Firma con terra das Monitoringzentrum bei der Konzeption.

Meilensteine

Die geplanten Meilensteine der ersten Phase (2023–2024) sind:

Die Schlüsselfaktoren, die den Erfolg des Portals maßgeblich beeinflussen, werden nach einer Trend- und Umfeldanalyse beschrieben. Dabei werden Chancen, Synergien, Zielkonflikte, Herausforderungen und Risken bewertet. Die ersten Alleinstellungsmerkmale des Portals kristallisieren sich heraus.

Stakeholder und Nutzende werden nach ihren Bedarfen und dem Mehrwert für das Portal befragt. Erste Inhaltsschwerpunkte werden priorisiert.

Anhand von Anwendungsfällen werden konkrete Anforderungen erarbeitet.

Es wird eine klare Intention inklusive Kernbotschaften für das Portal definiert. Zudem werden die Vision, Mission, Kern- und Teilziele sowie Alleinstellungsmerkmale und Erfolgsfaktoren formuliert.

Das inhaltliche Konzept für das Portal wird ausgearbeitet. Dies beinhaltet auch Empfehlungen zu Basisfunktionalitäten und der Systemarchitektur, sowie zum weiteren Zeit- und Kapazitätsplan für die Umsetzung der Basisversion des Portals.

In den kommenden Phasen ist vorgesehen, das Konzept sukzessive umzusetzen und zu erweitern. Die Gremien des Monitoringzentrums und Beteiligte aus verschiedene Beteiligte der Monitoringgemeinschaft werden dabei eng in die Entwicklung eingebunden. Es ist geplant, zunächst ein digitales Basissystem aufzusetzen, das Schritt für Schritt um Funktionen und Module erweitert wird. Die Gestaltung des Portals hat somit Prozesscharakter. Ändern sich bestimmte Bedarfe oder externe Faktoren entscheidend, so kann das Portal darauf angepasst werden.

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