FAQ – Häufige Fragen und Antworten
Organisation und Rolle des Monitoringzentrums
Häufig gestellte Fragen und Antworten rund um das Monitoringzentrum:
Die Ausrichtung des Monitoringzentrums erfolgt in den Gremien auf verschiedene Weise. Im Steuerungsgremium wird der übergreifende politisch-strategische Rahmen für die Aktivitäten des Monitoringzentrums gesetzt. Im Grundsatz-Fachgremium erfolgt die Festlegung der fachlichen Aufgaben des Monitoringzentrums sowie die Schwerpunktsetzung bei der Umsetzung. In den Fachgremien werden die relevanten Themen eingehend fachlich diskutiert und das Monitoringzentrum zu spezifischen Fragestellungen beraten. Detailliertere Informationen zu den Entscheidungsprozessen des Monitoringzentrums finden Sie auf der Webseite Gremien. Das Grobkonzept setzt den Handlungsrahmen für die Ziele und Aufgaben des Monitoringzentrums.
Durch die Ansiedlung der Zentrale des Monitoringzentrums beim BfN können langjährig bestehende, breit angelegte Strukturen genutzt und systematisch, sowie effizienzsteigernd weiter ausgebaut werden. Die Zentrale ist bewusst nicht als Organisationseinheit innerhalb eines Fachbereiches des BfN eingegliedert, sondern als selbständige Einheit angesiedelt. Die Entscheidung erfolgte im Einklang aufgrund eines längeren Diskussionsprozesses mit den relevanten Ministerien und zahlreichen Akteurinnen und Akteuren der Biodiversität. Mehr Informationen zum Aufbau des Monitoringzentrums finden Sie unter Struktur.
Das Monitoringzentrum ist selbst keine Forschungseinrichtung beziehungsweise betreibt keine eigene Grundlagenforschung. Eine wichtige Aufgabe des Monitoringzentrums ist jedoch die Entwicklung eines Gesamtkonzepts für ein bundesweites Biodiversitätsmonitoring. Zudem unterstützt es insbesondere den Wissens- und Datentransfer. So gehen beispielsweise aktuelle Forschungserkenntnisse in die Arbeiten des Monitoringzentrums ein. Die Wissenschaft wiederum kann die durch das Biodiversitätsmonitoring gewonnenen Daten für ihre Forschung nutzen. Das Monitoringzentrum unterstützt auch bei der Weiter- und Neuentwicklung der Monitoringmethoden, indem es darauf achtet, dass die Vergleichbarkeit bestehender Langzeit-Datenreihen sichergestellt ist. Eine Übersicht über die Forschungsinitiativen anderer Institutionen und Träger befindet sich auf der Webseite Steckbriefe.
Nein. Die praktische Umsetzung von Monitoringvorhaben und insbesondere die Datenerhebung vor Ort ist nicht Aufgabe des Monitoringzentrums. Die jeweiligen Monitoringvorhaben werden nicht vom Monitoringzentrum gesteuert, sondern verbleiben in der Hoheit der zuständigen Ressorts beziehungsweise der Länder und Fachgesellschaften. Eine Übersicht finden Sie auf der Webseite Steckbriefe.
Das Ziel des Monitoringzentrums ist es, Monitoringdaten und Fachinformationen leichter zugänglich und transparent verfügbar zu machen. Das Monitoringzentrum erhebt selbst keine Daten. Geplant ist, dass das Monitoringzentrum im Sinne einer Wegweiserfunktion sukzessive Daten der verschiedenen Monitoringvorhaben und -quellen zusammenfassend darstellt und entsprechend auf die Quellen verweist. Derzeit befindet sich das Information- und Vernetzungsportal des Monitoringzentrums im Aufbau. Eine Übersicht der aktuellen Monitoringprogramme und -vorhaben finden Sie bereits als Steckbriefe auf der Webseite. Soweit möglich haben wir in den Steckbriefen die Datenverfügbarkeit, den direktesten Zugangslink und die Kontaktpersonen bzw. Institutionen für Sie extern verlinkt. Zudem finden Sie Informationen zum Datenmanagement und weiteren Daten- und Informationsportalen auf unserer Webseite.
Weitere Fragen
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