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Bundesamt für Naturschutz

Fachtagung „Genetische Informationen zum Schutz von Ackerwildkräutern und ihre Bedeutung für die Praxis“

Fachtagung
Tagung im Projekt „GISA“
Datum, Uhrzeit
03.03.2026 (Di.) 12:00 Uhr
 
04.03.2026 (Mi.) 15:00 Uhr
Veranstaltungsort
Arthur von Weinberg-Haus, Frankfurt am Main
Veranstalter*in
Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Forschungszentrum Jülich
Zielgruppe
Akteur*innen aus den Bereichen Ackerwildkrautschutz, botanischer Artenschutz, regionales Saatgut, Naturschutz-Genetik und Renaturierungsforschung
Veranstaltungssprache
Deutsch

Die biologische Vielfalt in den Agrarlandschaften Deutschlands ist, insbesondere auf Äckern, stark zurückgegangen. Daher ge­winnt der Schutz und die Förderung von Ackerwildkräutern zu­nehmend an Bedeutung. Laut dem Bundesnaturschutzgesetz ist die Verwendung von gebietseigenem Wildpflanzensaatgut bei Einsaaten in der freien Natur verpflichtend, um die inner­artliche Vielfalt zu erhalten. Aktuell bestehen jedoch noch gro­ße Unsicherheiten bei der Beurteilung der Herkunftsqualität von Wildpflanzensaatgut, wodurch dessen Produktion und Ein­satz teilweise stark eingeschränkt sind.

Das Projekt „GISA“ zielt darauf ab, die genetischen Strukturen von Ackerwildkräutern in verschiedenen Regionen zu erfassen, um dieser Herausforderung zu begegnen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Naturschutzmaßnahmen auf Äckern zu optimieren und so die biologische Vielfalt von Ackerwildkräutern langfristig zu sichern.

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