Öffnet eine externe Seite Link zur Startseite

Bundesamt für Naturschutz

Monitoring-Vortragsreihe

In der digitalen Monitoring-Vortragsreihe des Nationalen Monitoringzentrums zur Biodiversität geben Akteur*innen der Monitoringgemeinschaft Einblick in ihre Arbeit.
Inhaltsnavigation
In einer Küstenlandschaften stehen vier Personen, sie beobachten Vögel mit Spektiv und Fernglas
Die Erfassung von Vogelbeständen mit Spektiv und Fernglas ist ein Beispiel für Monitoring in Deutschland
Sprungmarke

Hintergrund

Das Nationale Monitoringzentrum zur Biodiversität hat die zentrale Aufgabe, Monitoringaktivitäten zu vernetzen und gemeinsam mit Fachverbänden, Wissenschaft und Behörden das bundesweite Biodiversitätsmonitoring weiterzuentwickeln. Hierzu gehört es, Praxis und Forschung zusammenzubringen, Methoden weiterzuentwickeln und umfassende Informationen zum Biodiversitätsmonitoring bereitzustellen. Neben weiteren themenspezifischen Veranstaltungen bietet eine digitale Vortragsreihe allen Interessierten die Möglichkeit zum Austausch. 

In dieser Vortragsreihe geben Akteur*innen der Monitoringgemeinschaft Einblicke in ihre Arbeit, wodurch Sie aus erster Hand erfahren, wie es um die biologische Vielfalt in Deutschland bestellt ist und die Monitoringgemeinschaft kennenlernen.

Sprungmarke

Aktuelle Vortragsreihe

Neue Methoden 2026 / 2027

Was können neue Methoden aus der Genetik, Fernerkundung, Künstlichen Intelligenz und Statistik sowie im Datenmanagement zur Weiterentwicklung des bundesweiten Biodiversitätsmonitorings beitragen? Vom 16. September 2026 bis zum 24. Februar 2027 widmet sich die Vortragsreihe in 21 Vorträgen dem Thema „Von der Forschung in die Anwendung: Neue Methoden für das Biodiversitätsmonitoring“.

Der erste Beitrag „Neue Methoden, neue Möglichkeiten, neue Herausforderungen“ bietet als Einstieg einen Überblick über den Einsatz und die Einführung neuer Methoden. In den anschließenden Vorträgen geben Expert*innen tiefere Einblicke in einzelne Felder. Dabei führen sie nicht nur in die jeweilige Methode ein, sondern zeigen auch auf, welche Chancen die jeweilige Methode bietet und wie sie in das bestehende (behördliche) Monitoring integriert werden kann. Viele Beiträge des Programms legen ihren Fokus zudem auf die spezifische Anwendung einer Methode in einzelnen Lebensräumen oder im Monitoring bestimmter Artengruppen.

Die einstündigen Termine finden immer mittwochs 11:00 Uhr online statt. Im Anschluss an die Vorträge gibt es in einem Diskussionsteil die Gelegenheit Fragen zu stellen und mit der Monitoringgemeinschaft in den Austausch zu kommen.

Sprungmarke

Anmeldung

Hier können Sie sich zu den einzelnen Vorträgen bei Webex anmelden. Dort erhalten Sie die entsprechenden Zugangsdaten.

Sprungmarke

Nächste Termine

Hier finden Sie die Termine und Vorträge der nächsten Vortragsreihe des Monitoringzentrums.

Sprungmarke

Vergangene Vortragsreihen

Biodiversitätsmonitoring in Europa 2026

Wie ist das Biodiversitätsmonitoring außerhalb von Deutschland organisiert? Unter dem Motto „Monitoring Biodiversity in Europe“ bot die Vortragsreihe von April bis Juni 2026 in sieben Vorträgen Einblicke in die Monitoringlandschaft ausgewählter europäischer Länder und einen Ausblick auf ein gemeinsames Monitoring in der Europäischen Union. 
Im Fokus standen die jeweils wichtigsten Monitoringprogramme des Landes, ihre Entstehung und die beteiligten Akteur*innen. Es wurde erläutert, welche Informationen mit welchen Methoden erhoben werden, welche Berichtspflichten bestehen und wie die Nutzung und Zugänglichkeit der Daten geregelt ist. Zudem gab es Einblickes in aktuelle Entwicklungen und die Beteiligung an europäischen und internationalen Initiativen. In einem abschließenden siebten Vortrag wurde vorgestellt, wie ein „European Biodiversity Observation Coordination Centre“ zum Aufbau eines transnationalen, lebensraumübergreifenden Biodiversitätsmonitoring in der Europäischen Union beitragen könnte.

Monitoringprogramme 2025/2026

Wie steht es um die biologische Vielfalt in Deutschland? Eine Vielzahl unterschiedlicher Monitoringprogramme liefert – für spezifische Artengruppen, einzelne Lebensräume und teilweise lebensraumübergreifend – Antworten auf diese Frage. Doch wer erhebt eigentlich welche Daten, mit welchen Methoden und mit welchem Erkenntnisinteresse? Unter dem Motto „Gemeinsam Vielfalt sichtbar machen: Die Monitoringlandschaft Deutschlands“ widmete sich die Vortragsreihe von September 2025 bis März 2026 zentralen Programmen des Biodiversitätsmonitorings. In insgesamt 22 Vorträgen gaben Akteur*innen des bundesweiten Biodiversitätsmonitorings Einblicke in laufende Erhebungen, aktuelle Erkenntnisse und zukünftige Entwicklungen.

Biodiversitätsportale 2025

Das Monitoringzentrum entwickelt derzeit ein Informations- und Vernetzungsportal zum bundesweiten Biodiversitätsmonitoring. In diesem Portal werden Monitoringdaten aus verschiedenen Quellen gebündelt und Fachinformationen sowie Vernetzungstools bereitstellt. Dazu stehen wir mit anderen Initiativen im In- und Ausland im Austausch, um von deren Plattformen zu lernen. Im Frühjahr 2025 haben wir sie eingeladen, sich in unserer digitalen Vortragsreihe vorzustellen. 

Artenkenntnis 2024/2025

Kenntnisse über Arten und ihre Merkmale sind wichtig, um Informationen zur Biodiversität zu erfassen und zu analysieren. Damit ist Artenkenntnis eine tragende Säule des Biodiversitätsmonitorings. Leider fehlt es für viele Artengruppen zunehmend an Expertise. Eine Umfrage aus 2016 zeigt, dass die Zahl der Artenkenner*innen in den letzten 20 Jahren um 21 Prozent zurückgegangen ist. Um diesem Trend entgegen zu wirken gibt es zahlreiche Initiativen und Projekte, die die Vermittlung von Artenkenntnis durchführen beziehungsweise fördern. Von September 2024 bis Februar 2025 stellten sich einige davon in der Vortragsreihe vor.

Vergangene Vorträge

Hier können Sie die Vorträge auf dem YouTube-Kanal des Monitoringzentrums abrufen.

Mehrere Personen sitzen im Kreis und bestimmen Köcherfliegen anhand eines Bestimmungsbuchs
Bestimmung von Arten im Projekt Flow